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Radwandern und Mountainbiken in der Gemeinde Hilter
Das neue Radvergnügen auf der Grenzgängerroute Teuto-Ems
Rund 150 abwechslungsreiche Kilometer auf idyllischen und verkehrsarmen Wegen zwischen Teutoburger Wald und Ems laden ab Mai 2010 zu einer erlebnisreichen Radwanderung auf der Grenzgängerroute Teuto-Ems ein.
Es geht durch die herrliche Münsterländer Parklandschaft, durch das Osnabrücker Land mit seinen vielen Heilbädern bis hinein nach Ostwestfalen. Während Ihrer Fahrt überqueren Sie bis zu 14 Mal eine Grenze, wie z.B. die Landesgrenze zwischen Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen, zahlreiche Landkreisgrenzen oder auch die historisch bedeutende Konfessionsgrenze und werden somit zu einem echten Grenzgänger. Aber keine Angst, weder Einreisebestimmungen noch Grenzkontrollen erwarten Sie. Stattdessen erleben Sie grenzenloses Radelvergnügen und die interessante und abwechslungsreiche Kultur und Historie der Region.
Gönnen Sie sich eine erholsame Pause an einem der zahlreichen neu errichteten Rastplätze oder machen Sie Halt in den lebendigen Städten und Dörfern entlang der Strecke. In rustikalen Bauernhofcafés und gemütlichen Landgasthöfen können Sie sich mit leckeren Spezialitäten aus der Region verwöhnen lassen. Ein Besuch bei den vielen Hofläden entlang der Route bietet die Möglichkeit den Proviantkorb mit frischen und regionalen Köstlichkeiten aufzufüllen und den typisch frischen Geschmack der Region zu erleben. Ob Spargel, Schinken, Erdbeeren oder andere Köstlichkeiten, ein Besuch bei den zahlreichen Direktvermarktern lohnt sich.
Wir wünschen Ihnen viel Spaß und eine erlebnisreiche Zeit auf der Grenzgängerroute Teuto-Ems!
Informationen über die Grenzgängerroute finden Sie auf der Internetseite
www.grenzgaengerroute.de oder in dem Flyer den Sie hier herunterladen können:
Flyer
Radwandern in der Gemeinde HilterWer die Gemeinde auch per Rad kennen lernen möchte, kann die verschiedenen Ortsteile auf einem komplett ausgeschilderten Radwegesystem abseits von den belebteren Straßen erkunden. Die Ausschilderung erstreckt sich über das gesamte Gebiet des Landkreises Osnabrück, so dass auch die benachbarten Orte auf schönen Routen erreichbar sind. Radwanderkarten sind im örtlichen Buchhandel und im Rathaus in Hilter, Osnabrücker Straße 1, erhältlich.
Zusätzlich hat der Naturpark "TERRA Vita" anspruchsvollere Radrundtouren ja nach Schwierigkeitsgrad für den Radfahrer oder Mountain-Biker ausgeschildert. Zwei der insgesamt 17 Terra.trails führen auch durch die Gemeinde Hilter. Dies ist zum einen die 40 km lange Bädertour (Nr. 15) mit dem Thema "Sand, Salz und sonderbare Steine", sowie die Strecke Nr. 14 (20 km) unter dem Motto "Schwarzes Gold in der Borgloher Schweiz".
Weitere Informationen dazu im Rathaus oder im Internet unter
www.naturpark-terravita.de.
BahnRadRoute Teuto-SenneDie
Teuto-Senne-Radler starten in der historischen Altstadt Osnabrücks, direkt am erhabenen Dom. Von dort gehts hinaus ins Osnabrücker Land mit seinen sanften Hügeln und idyllischen Tälern. Immer entlang der Bahnlinien "Haller Willem" (Osnabrück - Bielefeld) und "Sennebahn" (Bielefeld - Paderborn). Auf der Sonnenseite des Teutoburger Waldes sind kaum Steigungen zu überwinden, vielmehr herrliche Alleen und ausgedehnte Wälder zu genießen. Und wenn doch mal etwas mehr Sportlichkeit gefragt ist, können anspruchsvollere Nebenstrecken gewählt werden.
Wanderweg "Rund ümme Hilter"
Ein Geheimtipp unter den Wanderfreunden ist der 43 km lange Wanderweg rund um die Gemeinde Hilter am Teutoburger Wald. Sein Wegezeichen sind drei Tannen.
Beginnen Sie die Wanderung im Uhrzeigersinn vom Wanderparkplatz Limberg in Hankenberge aus. Dann geht es gleich kilometerweit durch den herrlichen Hochwald des Teutoburger Waldes, vorbei an alten Zeugen des Kohlebergbaues (Karlsstollen 1872-1903) und Erinnerungsstätten (Zeppelinstein 1910).
Sie können die Lerchenspornblüte im Freeden und einen wunderschönen Ausblick weit in das Münsterland hinein genießen. Dann geht der Weg durch die Bauernschaft Natrup in den Ortskern von Hilter und dann über den Johannisweg auf die bewaldeten Höhen am Hohnangel (262 m). Über Eppendorf gelangen Sie vorbei an schönen Höfen mit verzierten Giebeln nach Allendorf und Uphöfen in die herrlich gelegene Borgloher Schweiz, bevor es wieder hinab ins romantische Königsbachtal geht. Auf der weiteren Wanderung fällt Ihnen ein uralter Rittersitz, das Haus Borgloh, ebenso ins Auge wie nach etwa zwei Kilometern das Gebäude des 70 m tiefen Georgschachtes (1857-1860), einem Kohleschacht, benannt nach König Georg V von Hannover. Erhalten geblieben ist die im Jahre 1887 im Maschinenhaus eingeweihte evangelische Kapelle.
Sind Sie anschließend am Ort Wellendorf vorbei, erreichen Sie bald wieder den Ausgangspunkt der Wanderung, den Wanderparkplatz am Limberg.
Wenn Sie nach dieser kurzen Beschreibung Lust bekommen haben, Hilter auf diesem Wege einmal kennen zu lernen, wenden Sie sich bitte an die Tourist-Information im Rathaus, die gleichzeitig für die erfolgreich abgeschlossene Wanderung Urkunde und Wanderabzeichen bereithält.
Wandern auf dem "Ahornweg"Der Ahornweg beschreibt den "etwas anderen Süden". Gekennzeichnet mit dem Ahornblatt verläuft eine der Routen von Bad Iburg über Hilter nach Wellingholzhausen. Ein weiteres Teilstück führt von Wellingholzhausen Richtung Ortskern von Hilter nach Bad Rothenfelde. Sämtliche Rundwanderstrecken haben ihren Ausgangspunkt in Bad Iburg.
Wandern auf dem "Hermannsweg"Der Hermannsweg verläuft im Bereich von Hilter als Kammweg des Teutoburger Waldes von Bad Iburg bis nach Dissen und bietet herrliche Ausblicke sowie stille Pfade in Tannen- und Buchenwäldern abseits vom Alltagstrubel. In seiner gesamten Ausdehnung verläuft er über 156 km von Rheine bis nach Bad Meinberg. Zusammen mit dem Eggeweg, der bis nach Marsberg im Sauerland führt, ergibt sich eine Wanderstrecke von 226 km. Die beiden Wege werden unter der Dachmarke "Hermannshöhen" geführt.
Weitere Infos
Hermannshoehen im Internet
Waldlehrpfad in Borgloh
Auf 4 Kilometer langen verschlungenen Waldwegen informiert der Pfad über heimische Pflanzen und Tiere. Eine Sammlung mit den "Bäumen des Jahres" des vergangenen Jahrzehnts gehört ebenso dazu wie Erklärungen über das Wild und die Jagd. An 19 Stationen bekommt der Besucher auch einen Einblick in die historische Entwicklung des Ortes Borgloh. Der Ausgangspunkt des Waldlehrpfads liegt am Pöhlenweg.